14.01.2021

Kommentar Spargel & Erdbeer Profi Nr. 01/2021 - Ein Teil des Weges ist schon geschafft

Thomas Kühlwetter

Man hat den Eindruck, dass nur noch ein Thema die Menschen beschäftigt – selbst die US-Wahlen sind aus den Nachrichten verschwunden; auch wenn einer, der  gehen soll, mit allen Mitteln versucht aufzuhalten, was nicht aufzuhalten ist und nun doch (endlich) gehen muss. Das alles dominierende Thema führt nicht nur zu weitreichenden Einschränkungen im Alltag, sondern weit darüber hinaus. Und der Weg, der vor uns liegt, bis wieder ein wenig Normalität einkehrt, ist wahrscheinlich noch sehr lang. Doch wir dürfen bei all dem Trübsal um uns herum nicht vergessen, dass schon ein großer Teil der Wegstrecke hinter uns liegt und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis wir den Wendepunkt erreichen.

Mit der Zulassung eines Impfstoffes hat das Monate lange Warten ein Ende. Ein weiterer Impfstoff soll hoffentlich Anfang Januar, wenn diese Ausgabe vor Ihnen liegt, auch die Hürden der Zulassung geschafft haben. Alle Zeichen deuten also darauf hin, dass – selbst wenn die aktuellen Meldungen noch negativ sind, die Corona-Infektionszahlen, die Zahlen der schwer Erkrankten und bedauerlicherweise auch der Toten zunächst noch weiter steigen – es in absehbarer Zeit wieder aufwärts geht. Wir werden hoffentlich wieder dazu kommen, uns unter den gegebenen Umständen auch wieder weitgehend „normal“ und ohne die gegenwärtigen Einschränkungen begegnen und leben zu können.

Doch bis dahin wird es wohl noch eine Weile dauern und Geduld sowie Durchhaltevermögen sind gefragt. Wie soll dies möglich sein? Das ist eine häufig gestellte Frage. Hat nicht das zurückliegende Jahr unsere Betriebe schon über alle Maßen beansprucht? Zur enormen physischen Beanspruchung kam noch die psychische Belastung hinzu, die für viele Menschen vielleicht noch bedeutsamer war als der körperliche Stress. Aus dieser Stimmungslage Mut und Motivation für die nächsten Monate und die vor uns stehenden Herausforderungen zu schöpfen, fällt sicher nicht immer leicht.

An das hinter uns liegende Jahr wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit eine nicht weniger fordernde Periode anschließen. Die kommende Saison wird voraussichtlich unter ähnlichen Vorzeichen ablaufen, wie die vorherige. Am Ende hat es die überwiegende Mehrzahl der Betriebe und Unternehmen in unserer Branche gut gemeistert, auch wenn die Auswirkungen der Einschränkungen – insbesondere zu Zeiten des Lockdowns – nicht zu übersehen waren und wirtschaftlich zu enormen Einbußen geführt haben. Hofgastronomie und die gesamte Gastronomie lagen ebenso am Boden wie die Reisebranche. Andere Bereiche waren vielleicht noch stärker betroffen, wie z.B. das Schaustellergewerbe.

Man darf nie vergessen, dass es immer Menschen sind, die dahinter stehen und für die trotz aller Stützungsmaßnahmen des Staates, das Leben von heute auf morgen ein anderes wurde. Und auf die Frage „Wer soll das bezahlen?“ wird diese und vielleicht auch die nächste Generation noch eine Antwort finden müssen. Aber welche Alternative hätte es gegeben?

Wir haben schon einen Teil des Weges geschafft und ich bin mir sicher, dass Sie mit Ihrer Willenskraft und Kreativität auch für die vor uns stehende Zeit eine Antwort finden. Es wird sicher nicht leicht, aber gemeinsam schaffen wir das! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien und Mitarbeitern im Namen unserer Redaktion und des Verlages viel Glück und Erfolg im neuen Jahr.

Kernsatz:  Mit Ihrer Willenskraft und Kreativität werden Sie auch für die vor uns liegende Zeit eine Antwort finden


LZ Rheinland Nr. 01/2021

Gartenbau Profi Nr. 01/2021

Spargel & Erdbeerprofi Nr. 01/2021

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